Osteopathie

Im gesunden Körper sind alle Gewebe über Bewegungen ständig miteinander verbunden.

 

Eine Einschränkung dieser Mobilität und Motilität von Körperstrukturen, wie z.B. Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Organen kann über Funktionsstörungen zu Erkrankungen und damit zu Schmerzen führen.

Ziel einer osteopathioschen Behandlung ist es die lebensnotwendige Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen

Grundlage einer osteopathischen Diagnostik und Behandlung ist die Palpation, um Bewegungseinschränkungen und Spannungsmuster zu erkennen. Hierzu werden die strukturellen Verbindungen des Bewegungsapparates, die Mobilität und Motilität der inneren Organe sowie die Beziehungen zum Schädel und Iliosakralgelenk beurteilt und mit einbezogen. Eine genaue Kenntnis der anatomischen Strukturen ist so eine wichtige Vorrausetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

 

Es werden 4 große Einsatzbereiche der Osteopathie unterschieden:

  • Mit der parietalen Osteopathie wird der gesamten Bewegungsapparat, bestehend aus den Knochen,  Bändern, Sehnen, Bindegewebe und Muskulatur behandelt.
  • Die viszerale Osteopathie behandelt die inneren Organe des Brust-, Bauch- und Beckenraums.
  • Der Fokus der craniosakralen Osteopathie liegt auf dem Schädel (Cranium), der Wirbelsäule, dem Kreuzbein (Sakrum) und dem Nervensystem.
  • Die fasziale Osteopathie behandelt fasziale Bindegewebsstrukturen, die als Bindgewebszüge (Faszien) strukturiert längs und quer durch den Körper ziehen.

Eine Kombination von parietalen, viszeralen und craniosakralen osteopathischen Techniken steigert durch deren gegenseitigen Synergismus die Effektivität einer Behandlung.

Die Kosten einer osteopathischen Behandlung werden grds. von den privaten Krankenversicherungen vollständig übernommen. 

Da ich eine abgeschlossene zertifizierte osteopatische Ausbildung habe und so ordentliches Mitglied einer osteopathischen Gesellschaft (VFO) bin, übernehmen zudem auf Antrag auch viele gesetzliche Krankenkassen einen bestimmten Teil Ihrer jährlichen osteopathischen Behandlungskosten.

z.B.: CranioSacrale Therapie

© Maria Regina Emsbach

Die CranioSacrale Therapie wurde in den 70er Jahren vom amerikanischem Arzt John Upledger entwickelt. Sie behandelt das sog. CranioSacrale System. Dieses zentral gelegene bindegewebige System, erstreckt sich vom Schädel (Cranium) über die gesamte Wirbelsäule bis hin zum Kreuzbein (Sacrum). Es ist mit dem gesamten Körper vernetzt, mit Nervenwasser gefüllt und so mit einem hydrauIischen System vergleichbar.

 

Spannungsungleichgewichte, z.B. durch Blockaden oder Traumata, können im gesamten Körper zu körperlichen wie auch psychischen Symptomen führen.

 

 

Wie und was kann mit CranioSacral Therapie behandelt werden?

 

Wichtigstes Instrument sind meine Hände. Mit diesen kann ich den individuellen Rhythmus des
CranioSacralen Systems wahrnehmen und es gezielt mit leichtem Druck modifizieren. So können sich beim Patienten Blockaden und Spannungen lösen. Ich behandele Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 

Mit der CranioSacralen Therapie lassen behandelnsich zum Beispiel Migräne, chronische Kopfschmerzen, Dysfunktionen des Kiefergelenks, Nacken-und Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder Bewegungsstörungen behandeln.

 

 

Ebenso können seelische Blockaden, die oft über Gewebserinnerung auch eine körperliche Dimension haben, sanft therapiert werden.

 

Beispiele sind Stress, auch Prüfungsstress, Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, Ängste, Anpassungsstörungen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen oder Hyperaktivität.

 

Die innere Balance kann sich damit wieder einstellen.

Fortbildungen

  • CranioSacrale Therapie I
  • CranioSacrale Therapie II
  • SomatoEmotional Release I
  • Neurale  Manipulation 1 - NeuroMeningeale Manipulation
  • CranioSacrale Therapie in der Pädiatrie (Kinderheilkunde) - PÄD 1
  • Regelmäßige Teilnahme an Therapeuten-Worshops in Essen und Koblenz
  • Angebot von und Teilnahme an Praxishospitationen im Kollegenkreis
  • Abgeschlossene osteopathische Ausbildung (VFO)
  • zertifiziert D.O. VFO